By Björn Kraus, on February 12th, 2010%

Bisher habe ich ja schon einen Artikel zum korrekten Weißabgleich und einen zum Weißabgleich mit einer Weißkarte geschrieben.
In diesem Artikel soll es nun darum gehen, das man einen “falschen” Weißabgleich auch als kreatives Stilmittel nutzen kann.
Denn nicht jeder Weißabgleich, der formal geshen nicht korrekt ist, ist auch gleichzeitig schlecht, auch wenn in den Diskussionen über den Weißabgleich immer wieder genau dieser Eindruck entstehen kann.
Vielmehr kann der Weißabgleich auch sehr gut dabei helfen, die Stimmung eines Bildes zu untermauern und somit Stimmungen und Emotionen zu übertragen. Und genau darum geht es doch verdammt nochmal in der Fotografie.
Ich will einfach nicht immer Fotos sehen, wo die Farben zu 100% stimmen, sondern ich will Fotos, die mich berühren und die eine Botschaft vermitteln.
Und wenn der Fotograf dafür einen “falschen” Weißabgleich verwendet, dann ist dies völlig legitim.
Schließlich tragen die Farben ganz wesentlich zur Stimmung und Wirkung eines Fotos bei und hier kann nun einmal ein “falscher Weißabgleich” die Wirkung verstärken.
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By Björn Kraus, on November 6th, 2009%
Zuletzt habe ich ja hier, kurz und knapp erklärt, dass man nicht zu guten Schwarz-Weiß-Fotos gelangt, indem man den entsprechenden Modus der Kamera benutzt.
Auch habe ich erläutert, dass man nicht wirklich weiter kommt, wenn man das Foto am Rechner einfach nur in Graustufen umwandeln lässt, da man damit zwar bessere, aber eben in der Regel keine guten und erst recht keine individuellen Fotos erreicht. Vielmehr war, ist und bleibt für gute Schwarz-Weiß-Fotos der Kanalmixer das Mittel der Wahl.
Insofern möchte ich hier nun dessen Verwendung an einem Beispiel verdeutlichen. Hierzu soll uns dieses beliebige Farbfoto dienen:

Dieses Foto wollen wir nun mit Hilfe des Kanalmixers in ein Schwarz-Weiß-Foto umwandeln.
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By Björn Kraus, on November 2nd, 2009%
In diesem Artikel möchte ich mich einmal ganz kurz mit der “Drittel-Regel” in der Fotografie befassen, da einem diese Regel doch sehr dabei helfen kann, bei seinen Fotos zu besseren Ergebnissen zu kommen und ich zugleich immer wieder feststellen muss, dass viele Leute diese Regel gar nicht kennen und sie folglich auch nciht beachten.
Bei der Drittel Regel teilt man das Foto gedanklich horizontal und vertikal in jeweils drei gleich große Teile, so dass man in etwa dieses Raster erhällt.

Dieses Raster hilft einem nun deutlich dabei, wenn es darum geht, sein Motiv nicht genau in die Bildmitte zusetzen, was viele Leute unreflektierter Weise immer wieder tuen und damit dann auch nur langweilige und statische Fotos erhalten.
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